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Kunst ist Geld ist Macht

Der drittmächtigste Mann der Kunstwelt ist ein Schweizer. Das findet zumindest die «Art Review».

Auf Rang 3 der Power-100-Liste: Der Schweizer Iwan Wirth.
Auf Rang 3 der Power-100-Liste: Der Schweizer Iwan Wirth.

Ehre, wem Ehre gebührt. Und das ist in einer Rangliste nun einmal: die Top drei. Gestern erschien die November-Ausgabe des britischen Magazins «Art Review» – und mit ihr die «Power 100», jene von der Kunstwelt alljährlich mit Spannung erwartete Liste, weil sie aus den Mächtigen des Betriebs deren Allermächtigste heraussiebt. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht heuer Nicholas Serota, Direktor der vier Tate-Museen in London, Liverpool und St. Ives, flankiert von den Galeristen David Zwirner und Iwan Wirth, die schon letztes Jahr Silber und Bronze unter sich ausmachten. Damals nahm Serota auf dem sechsten Rang noch Anlauf auf die Spitze; und dass er es jetzt tatsächlich dorthin geschafft hat, ist insofern bemerkenswert, als es seit Bestehen der Liste, also seit 2002, das erste Mal ist, dass ein Museumsmann das Zepter in die Hand nimmt.

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