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«Hohe herrliche Alpenwelt!»

Emil Nolde gilt als Maler von Grossstadt und Südsee. Dabei war er auch der Schweizer Bergwelt zugetan.

Emil Nolde während seines letzten Besuchs in der Schweiz: 1948 kam er auf Hochzeitsreise hierher.
Emil Nolde während seines letzten Besuchs in der Schweiz: 1948 kam er auf Hochzeitsreise hierher.
Paul Senn (Stiftung FFV Bern)

Am Anfang stand, wie so oft, der Zufall. Ohne grosse Ambitionen und mehr aus Abenteuerlust hatte sich Emil Nolde (1867–1956), Bauernsohn und gelernter Möbelschnitzer aus Nordschleswig, 1892 für eine Stelle als Zeichenlehrer am Gewerbemuseum in St. Gallen beworben. Seine Entwürfe stiessen auf Wohlwollen: Gerade mal 24-jährig und ohne jede Berufserfahrung, setzte er sich gegen 34 Bewerber durch.

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