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Hand anlegen

Die Ausstellung «Talk to the Hand» im Helmhaus Zürich zeigt, wie oft die menschliche Hand in der zeitgenössischen Kunst vorkommt. Und auf welch unterschiedliche Weise.

Fiat Panda von Roland Roos: Boxsack, Kühlschrank, Fotohaufen und Fotoarbeiten von Beni Bischof.
Fiat Panda von Roland Roos: Boxsack, Kühlschrank, Fotohaufen und Fotoarbeiten von Beni Bischof.
Doris Fanconi

Das Auto sieht nur von weitem aus, als sei es unversehrt. Wer nah genug herantritt, sieht, dass es an verschiedenen Stellen längliche Schweissnähte aufweist, die sich wie silberglänzende Narben auf dem grünen Lack abzeichnen. Zugefügt hat sie ihm Roland Roos zwecks eines Kunstexperiments: Statt sich von seinem Stipendienaufenthalt in Genua ein Glas Pesto mit nach Hause zu nehmen, musste es ein Fiat Panda sein. Den Roos freilich nicht einfach heimfahren wollte, sondern, wie ein ganz gewöhnliches Souvenir, als Handgepäck im Zug heimtransportierte. Vierzig Fahrten waren nötig, um den Chlapf Stück für Stück nach Zürich zu transferieren. Mal wars eine Tür, die mitfahren durfte, mal das Lenkrad, mal der Motor, das schwerste Stück Panda.

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