Zum Hauptinhalt springen

Eine Frau baut Brasilien

Mit dem Kunstmuseum in São Paulo wird die italo-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi berühmt. Die besten Ideen findet sie in Bahia.

Brasilien wurde ihre Heimat: Lina Bo Bardi in den 40er-Jahren auf dem Schiff Almirante Jaceguay. Foto: Instituto Lina B. e P.?M. Bardi
Brasilien wurde ihre Heimat: Lina Bo Bardi in den 40er-Jahren auf dem Schiff Almirante Jaceguay. Foto: Instituto Lina B. e P.?M. Bardi

Nur weg will sie, aus den Ruinen, die der Krieg in Italien hinterlassen hat: 1946 überquert die 32-jährige Architektin Lina Bo Bardi mit ihrem Gatten Pietro Maria auf einem Hochseedampfer den Atlantik und erreicht im Oktober die Küste von Rio de Janeiro. Der jungen Italienerin, die zum ersten Mal die Copacabana erblickt, erscheint das von Oscar Niemeyer erbaute Ministerium für Bildung und Gesundheit wie ein Zeichen des Friedens. «Primo messaggio di pace» schreibt sie in ihr Reisetagebuch. Sie weiss noch nicht, dass sie für immer in diesem Land bleiben und als grosse Architektin in die Geschichte Brasiliens eingehen wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.