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Die Ur-Emojis sind nun grosse Kunst

Das Museum of Modern Art in New York hat die Urform der Emojis gekauft und stellt sie bald aus. Der Erfinder der Bildchen ist überrascht.

Die Ur-Emojis: Erfinder Shigetaka Kurita entwarf die grafischen Darstellungen für ein japanisches Telekommunikationsunternehmen. Video: Tamedia/AFP

Am Anfang stand ein äusserst simples Grinsegesicht – heute sind rund 1800 verschiedene Emojis bei Smartphone-Nutzern weltweit in Gebrauch. Der Erfinder der kleinen Bildchen, Shigetaka Kurita, ist vom globalen Erfolg seiner Idee überrascht. «Wegen der japanischen Wurzeln hätte ich nicht erwartet, dass Leute im Ausland die Emojis übernehmen würden», sagte Kurita der Nachrichtenagentur AFP. Er habe einfach etwas erfunden, «was ich selbst haben wollte».

Moderne Kommunikation kann auch Kunst sein

176 kleine Bildchen entwarf Kurita ursprünglich. Diese sind nun im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zu sehen. Sein Beitrag zur globalen Smartphone-Kommunikation hat dem Erfinder zwar keine direkten finanziellen Vorteile gebracht. «Aber die Ehre, in die MoMA-Sammlung aufgenommen zu werden und in die Geschichte einzugehen, ist mehr als genug», sagte er.

Das braune Häufchen

Einen Misserfolg musste Kurita hinnehmen. Er zeichnete ein Häufchen, damit die Menschen etwas zu lachen hatten. Sein Arbeitgeber habe den Vorschlag aber abgelehnt aus Sorge um den Ruf des Unternehmens. Heutzutage gehört ein braunes Häufchen mit fröhlichem Gesichtsausdruck zu den beliebtesten Emojis weltweit.

AFP/vk

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