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Die Malerin des Todes

Eva Aeppli, die frühere Ehefrau von Jean Tinguely, ist 90-jährig gestorben. Dass man ihr einen düsteren Übernamen gab, kümmerte sie nicht.

Ihre letzte Werkschau fand im Museum Tinguely statt: Eva Aeppli mit ihrem Werk «Die zehn Planeten» (1975/1976) in Basel. (24. Januar 2006)
Ihre letzte Werkschau fand im Museum Tinguely statt: Eva Aeppli mit ihrem Werk «Die zehn Planeten» (1975/1976) in Basel. (24. Januar 2006)
Georgios Kefalas, Keystone

Sie sei «die konsequenteste, unbeirrbarste und lauterste» Künstlerin gewesen, der er je begegnet sei, schrieb 1985 Daniel Spoerri, der die Pariser Avantgarde immerhin kannte wie kaum ein anderer. Gemeint war Eva Aeppli, die 1925 geborene, 1952 nach Paris übergesiedelte Baslerin, über die man erst wegen ihres Ehemanns sprach, des grossen Jean Tinguely, und später, nach der Trennung, wegen ihrer riesigen Leinwände, auf denen sich Gerippe in Schwarzweiss tummelten.

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