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Der rosarote Kirchturm

Das Museum Attiswil schenkt sich zu seinem 50- jährigen Bestehen einen vier Kilometer langen Kunstweg - und einen rosaroten Kirchturm.

Künstler Reto Bärtschi an der Arbeit: Der Attiswiler Kirchturm bekommt eine neue Farbe.
Künstler Reto Bärtschi an der Arbeit: Der Attiswiler Kirchturm bekommt eine neue Farbe.

Skulpturen und Objekte von mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen, wie die Organisatoren am Dienstag vor den Medien erläuterten. Alt-Bundesrat Samuel Schmid, Ehrenburger der kleinen Oberaargauer Gemeinde, wird die Jubiläumsausstellung «Kulturundum» am kommenden Sonntag eröffnen. Eines der Kunstprojekte gab bereits in den letzten Wochen viel zu reden.

Denn der Wangenrieder Künstler Reto Bärtschi hat dem Kirchturm der reformierten Kirche am Dorfrand einen rosaroten Anstrich verpasst. Bis kommenden Herbst soll der Kirchturm in der ungewohnten Farbe erstrahlen, was den einen oder anderen Betrachter irritieren dürfte.

Keine Provokation

«Für mich ist ein rosa Kirchturm etwas ganz Normales, ich fühle mich von dieser Farbe nicht provoziert», sagte Bärtschi in der Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens. Pfarrer Peter Bigler erinnerte daran, dass man sich im Leben eben immer wieder auf etwas Neues einstellen müsse.

Die meisten der gut 60 «Kulturundum»-Künstler stammen aus den Kantonen Solothurn und Bern. Sie wurden aufgefordert, sich mit den vier Begriffen «Weg», «Leben», «Zeit» und «Rund» auseinanderzusetzen. Als Materialien verwendeten sie unter anderem Stein, Eisen, Armierungsgitter, Holz, Kunststoff und Keramik.

Die am Jurasüdfuss gelegene Gemeinde Attiswil zählt etwas mehr als 1300 Einwohner. Das Museum wird vom Ortsverein getragen. Mitglieder des Vereins haben auch die Jubiläumsausstellung organisiert.

SDA/phz

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