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«Der Löwenanteil der zeitgenössischen Kunst wird schlecht altern»

Der englische Kunstkritiker Will Gompertz hält Messen wie die Art Basel Hong Kong, die heute eröffnet wird, für vulgär, aber verwegen. Kunstwerke sind für ihn perfekte Produkte des kapitalistischen Zeitalters.

Was halten Sie von riesigen Kunstmessen wie der Art Basel Hong Kong? In den letzten Jahren vermehrten sich Kunstmessen wie Margeriten auf einem Sommerrasen – und sie sind ähnlich betörend. Auf der einen Seite vulgär, sind sie auch verwegen und auf eine unterhaltsame Art theatralisch. Man muss sich derzeit damit abfinden, dass sie sehr glitzernd daherkommen.

Welche Rolle spielt das viele Geld, das aus China und Russland in den Markt strömt? Es ist zum Teil verrückt, was sich dort abspielt. Wenn zum Beispiel in China oder Indien zwanzig schwerreiche Investoren einen bestimmten Künstler ins Visier nehmen, können Sie sich vorstellen, was mit den Preisen passiert.

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