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Berühmte Kriegsfotografin ist tot

Francoise Demulder, eine der berühmtesten Kriegsfotografinnen der Welt, ist im Alter von 61 Jahren gestorben.

Sie erlag am Mittwoch einem Herzanfall in einem Krankenhaus bei Paris, wie ihre langjährige Freundin und Kollegin Geneviève Lamouroux der AP am Donnerstag bestätigte. Weltbekannt wurde Demulder 1976. Als erste Frau gewann sie damals den renommierten World Press Photo Award. Ausgezeichnet wurde sie für ein bewegendes Schwarzweissfoto einer Palästinenserin, die vor einem maskierten Extremisten im brennenden Beirut verzweifelt die Hände ausbreitet.

Frankreich habe eine «bemerkenswerte Frau, eine grossartige Fotografin und Kriegsreporterin mit grösstem Mut verloren», erklärte Kulturministerin Christine Albanel. Die «Fifi» genannte Demulder war schon im Alter von 19 Jahren mit der Kamera in der Hand nach Vietnam aufgebrochen. Drei Jahrzehnte lang hielt sie Konflikte von Kambodscha über den Libanon bis zum Irak fest, ihre Bilder erschienen unter anderem in «Time», «Life» und «Newsweek». Nach einer Krebsbehandlung 2003 blieb sie gelähmt und konnte ihren Beruf nicht mehr ausüben.

AP/rb

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