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Wenn Töne töten könnten

Händels «Alcina» im Zürcher Opernhaus ist ein Fest für Augen und Ohren. Und dank grossartiger Sängerinnen auch viel, viel mehr als eine reine Cecilia-Bartoli-Show.

Ein schönes Reich hat sich die Zauberin Alcina (Cecilia Bartoli) vom Bühnenbildner Johannes Leiacker bauen lassen.
Ein schönes Reich hat sich die Zauberin Alcina (Cecilia Bartoli) vom Bühnenbildner Johannes Leiacker bauen lassen.
Monika Rittershaus
Unter der barocken Zauberwelt gehen die amourösen Intrigen zwischen allerlei Theater-Maschinerien weiter.
Unter der barocken Zauberwelt gehen die amourösen Intrigen zwischen allerlei Theater-Maschinerien weiter.
Monika Rittershaus
So ganz ohne Zauber wirkt diese Bühnenwelt doch ziemlich kühl: Fabio Trümpy und Julie Fuchs.
So ganz ohne Zauber wirkt diese Bühnenwelt doch ziemlich kühl: Fabio Trümpy und Julie Fuchs.
Monika Rittershaus
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Welch entzückende Kostümchen! Und wie reizend da getanzt wird vor dieser Grotte, die aussieht wie aus einem Lehrbuch für barocke Bühnenkunst, nur noch viel schöner! Die Ausstatter müssen gezaubert haben für diese erste Szene der neuen Zürcher «Alcina»; oder sie haben sich jedenfalls sehr viel Mühe gegeben, um der grossen Zauberin ein angemessenes Reich zu verschaffen. Da sitzt sie also mittendrin, diese Alcina, mit einer Frisur wie Zuckerwatte und einem Reifrock, so breit, dass sie seitwärts die Treppe hinuntersteigen muss.

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