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Vitus war einmal – jetzt kommt Teo Gheorghiu

Am Sonntag strahlte das Schweizer Fernsehen den Film «Vitus» aus. Das Klavier-Wunderkind aus dem Film ist mittlerweile 18 – und gab ein beeindruckendes Konzert in der ausverkauften Zürcher Tonhalle.

Dem Vitus entwachsen: Teo Gheorghiu.
Dem Vitus entwachsen: Teo Gheorghiu.
Keystone

«Ich bin jetzt Teo, nicht mehr Vitus.» Selbstbewusst formuliert Teo Gheorghiu, dass er seine Laufbahn nun nicht mehr vom Kinoerfolg seiner Rolle als Wunderkind in Fredi Murers «Vitus» angetrieben sehen wolle. Es ist nun Zeit, ihn als erwachsenen Pianisten wahrzunehmen – einen mit grossen Zielen. Wie hoch diese gesteckt sind, verriet er an seinem ersten Rezital in der Tonhalle mit Details wie der Wahl der letzten Zugabe, Schumanns versunkenrätselhafter «Träumerei» nämlich. Schon Horowitz, Arrau und weitere Grössen haben oft diese Wahl getroffen – und genau sie sind Teil der Tradition, in die sich Gheorghiu einreihen will: diejenige der grossen Klavierabende.

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