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Violonistin gibt Geige nach Österreich zurück

Die vom Schweizer Zoll beschlagnahmte Instrument ist wieder auf dem Weg nach Wien. Geigerin Patricia Kopatchinskaja ist nach eigenen Angaben «traumatisiert».

Kampf mit Zollbehörden: Patricia Kopatchinskaja.
Kampf mit Zollbehörden: Patricia Kopatchinskaja.
pd

Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja hat die wertvolle Guarneri del Gesù, die sie am 8. April als Leihgabe von der österreichischen Nationalbank erhalten hatte, wieder zurückgegeben. Inzwischen befindet sich das Instrument auf dem Weg in einen Wiener Tresor.

Sie sei traumatisiert von ihren Erfahrungen am Schweizer Zoll, hat Kopatchinskaja ihren Entscheid begründet. Das Verhör durch einen Fahnder, der sich an Drogenschmuggler und kriminelle Importeure von Giftschlangen gewöhnt ist, war kein Vergnügen. Um die Violine legal in die Schweiz bringen zu können, hätte sie rund 450'000 Franken bezahlen müssen. Und die Aussicht, irgendwann an irgend einem anderen Zoll wieder stecken zu bleiben mit dem Instrument, war auch nicht erfreulich.

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