Zum Hauptinhalt springen

Tanz um den goldenen Osterhasen

54 Jahre nach der Zürcher Uraufführung ist «Moses und Aron», das Opernfragment von Arnold Schönberg, erstmals wieder im Opernhaus zu erleben. Ein Ereignis.

Schwarz und leer: Immer wieder tauchen Traumfiguren auf, Albtraumfiguren.
Schwarz und leer: Immer wieder tauchen Traumfiguren auf, Albtraumfiguren.
Doris Fanconi

Noch stehen die Lindt-Schokoladehäschen in den Ladenregalen, nach Ostern sind sie zu Ramschpreisen zu haben. Und da steht auch eins auf der Bühne des Opernhauses, es dreht sich, das Glöckchen am roten Band funkelt, und das Premierenpublikum lacht. Der zweite (und letzte vollendete) Akt von Schönbergs «Moses und Aron» steuert auf seinen Höhepunkt zu, der Tanz ums Goldene Kalb steht an, und natürlich ist das goldene Häschen ein Gag.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.