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Leicht und doch mit Tiefgang

Dem Sinfonieorchester Basel gelingt mit der Uraufführung von «Prometheus» eine Punktlandung im Theater.

Ein Sprecher unter Musikern: Peter Simonischek.
Ein Sprecher unter Musikern: Peter Simonischek.
Benno Hunziker

Ludwig van Beethoven hatte ein prekäres Verhältnis zum Ballett. «Den Adel», soll der Komponist im Alter gewettert haben, «interessieren nur noch Ballett und Pferde.»

Das war nicht nett gemeint. Ausser einem Ritterballett und den «Geschöpfen des Prometheus» schuf das produktive Genie denn auch keine Musik für die Tanzbühne. Und vom «Prometheus» – ursprünglich «Die Menschen des Prometheus» genannt – hat sich zwar viel Musik erhalten, aber kein Text. Jetzt hat der Autor Alain Claude Sulzer die fehlende Handlung ergänzt, und das Sinfonieorchester Basel brachte das Ganze mit dem Burgtheater-Schauspieler Peter Simonischek am Mittwoch im Theater Basel zur Uraufführung.

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