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Klassiker der Woche: Brendels Schützling

Kit Armstrong war ein Wunderkind – und wird nun auch als erwachsener Pianist gefeiert. Nächste Woche spielt er in Zürich.

Verblüffend modern: Bach mit Kit Armstrong, 2013. (Video: Youtube)

Mit fünf Jahren begann er zu komponieren, dann lernte er Klavier spielen, mit dreizehn wurde er von Alfred Brendel entdeckt: So lapidar liest sich Kit Armstrongs doch ziemlich spektakulärer Werdegang auf seiner eigenen Homepage.

Es ist die übliche Wunderkindbiografie: Hochbegabt, früh gefördert, bald berühmt. Aber anders als sonst so oft fehlt der Punkt «nach der Pubertät vergessen». Armstrong, geboren in Los Angeles als Sohn einer taiwanesischen Investment-Bankerin und eines amerikanischen Vaters, den er nie kennen gelernt hat, ist mittlerweile 23 Jahre alt und hat es geschafft, ein erfolgreicher erwachsener Pianist zu werden. Einer, der keine Jöh-Rufe mehr erntet, auch auf den Zirkus-Bonus kann er längst verzichten; man applaudiert ihm für das, was er musikalisch zu bieten hat.

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