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Klassiker der Woche: Beethoven für Augenbrauen und Nasenlöcher

Sie spielen kein Instrument? Kein Problem. Ein Gesicht reicht völlig für die Aufführung einer Beethoven-Sinfonie.

Das sogenannte Schicksalsmotiv zur Eröffnung von Beethovens 5. Sinfonie erklingt, und die Nasenlöcher zucken. Beim zweiten Mal verschiebt sich die Nasenwurzel im Takt. Und dann gehts so richtig los: mit der Musik, aber auch mit den Augen, Augenbrauen, Lippen, Zähnen und Stirnfalten von Eric Tate.

Als «Gesichtstanz» bezeichnet der Amerikaner das, was er hier aufführt, und irgendwie soll es darum gehen, ein verlorenes authentisches Glück wiederzufinden. Vielleicht auch nur ein authentisches Vergnügen: Es muss Spass machen, zu einer Musik, die alle Welt als erhaben wahrnimmt, den Clown zu geben.

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