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Klassiker der Woche: Barenboim wird Youtuber

Der Dirigent und Pianist erklärt in 5-Minuten-Clips Werke, die ihm wichtig sind.

Edle Kulisse: Daniel Barenboims Beiträge werden im Foyer des Berliner Schillertheaters aufgezeichnet. (Video: Youtube / Daniel Barenboim)

Noch sind die Millionenklicks anderswo. Aber in Daniel Barenboims kürzlich eröffnetem Youtube-Kanal geht es ja auch nicht um Schminktipps oder angesagte Games, sondern um klassische Musik: um Brahms' erstes Klavierkonzert zum Beispiel. Oder, wie im hier gezeigten Clip, um Liszts «Les Funérailles».

Barenboim sitzt im Foyer des Berliner Schillertheaters am Flügel, spielt Motive aus den Werken, deutet sie. Auch ein bisschen etwas zum Drumherum erzählt er – etwa, dass Liszt der eigentliche Erfinder des Klavierrezitals gewesen sei, der Erste, der an seinen Klavierabenden nicht nur eigene Werke gespielt habe. Aber mehr als Stichworte, mehr als ein paar musikalische Antipper liegen nicht drin: Nach fünf Minuten ist Schluss. Längere Aufmerksamkeit traut der Pianist und Dirigent dem Youtube-Publikum nicht zu.

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