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Hochgefühle auf Knopfdruck

Ob «La Traviata» auf SF oder eine Opernshow im Hallenstadion: Kein Komponist eignet sich derart gut für Edelkitsch und Grosskommerz wie Giuseppe Verdi. Experten erklären seine einzigartige Popularität.

Der Star der populären Klassik: Giuseppe Verdi. (Undatiertes Portrait)
Der Star der populären Klassik: Giuseppe Verdi. (Undatiertes Portrait)
Keystone
Die wohl bekannteste Verdi-Interpretin der Gegenwart: Anna Netrebko. (Hier in der New Yorker Carnegie Hall, Aufnahme vom 30. Mai 2007)
Die wohl bekannteste Verdi-Interpretin der Gegenwart: Anna Netrebko. (Hier in der New Yorker Carnegie Hall, Aufnahme vom 30. Mai 2007)
Keystone
Quotenerfolg: 575'000 Zuschauer sahen die SF-Inszenierung im Zürcher Hauptbahnhof.
Quotenerfolg: 575'000 Zuschauer sahen die SF-Inszenierung im Zürcher Hauptbahnhof.
Ex-Press
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Allenthalben hängen sie derzeit in Zürich, die Verdi-Plakate. Sie werben bereits heute für die bombastische Show «Viva Verdi» im Hallenstadion, die im Dezember auf das voraussichtlich nicht minder bombastische Verdi-Jahr 2013 einstimmen wird.

Die Plakate zeugen von der enormen Bekannt- und Beliebtheit Giuseppe Verdis (1813-1901). Opern wie «La Traviata», «Aida», «Nabucco» und «Don Carlos» sind Gassenhauer; ihre Melodien kennt (fast) jeder aus Funk, Film und Werbung. Frisch in Erinnerung sind noch die vom Schweizer Fernsehen mit grossem Aufwand und Quotenerfolg produzierten Aufführungen von«La Traviata» im Zürcher HB und «Aida» in Basel.

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