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Geigenlegende Hansheinz Schneeberger tot

Der Wahlbasler, der Konzerte von Bartók und Frank Martin uraufgeführt hat, ist am Mittwoch 93-jährig verstorben.

Hansheinz Schneeberger (16.10.1926–23.10.2019).
Hansheinz Schneeberger (16.10.1926–23.10.2019).
Nicole Pont

Der Geiger Hansheinz Schneeberger ist am Mittwoch 93-jährig verstorben. Der gebürtige Berner, der Basel zu seiner Wahlheimat erkoren hatte, genoss als Solointerpret, Kammermusiker und Geigenlehrer weltweit hohes Ansehen.

Nach dem Musikstudium in Bern, Luzern und Paris war Schneeberger unter anderem als Konzertmeister beim NDR-Sinfonieorchester in Hamburg tätig. Später wurde er als Lehrer an die Basler Musik-Akademie berufen. Zusammen mit dem Gitarristen Rudolf Wangler gründete er das Duo Paganini und feierte auf Tourneen im In- und Ausland sowie mit Plattenaufnahmen grosse Erfolge. Der innovative und vielseitig interessierte Musiker brachte bedeutende Werke der Geigenliteratur wie das erste Violinkonzert von Béla Bartók und Frank Martins Violinkonzert zur Uraufführung.

Der Schweizer Dirigent Christoph-Mathias Mueller, der sich in Basel an der Violine ausbilden liess, bekundet auf Facebook seine Trauer über den Verlust seines einstigen Lehrers:

Ein ausführlicher Nachruf folgt.

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