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Don Giovanni mag er nicht

Bariton Thomas Hampson erzählt von seiner Kindheit, seinen bevorzugten Komponisten, den Erfolgen. Aber es bleiben Fragen offen.

Mehr als ein Schönsänger: Thomas Hampson hätte etwas zu sagen, doch der Fragesteller hakt kaum nach.
Mehr als ein Schönsänger: Thomas Hampson hätte etwas zu sagen, doch der Fragesteller hakt kaum nach.
PD

Man braucht kein Hampson-Fan zu sein, um einen Interviewband mit dem amerikanischen Bariton mit Interesse auf­zuschlagen. Denn Thomas Hampson ist mehr als nur ein Schönsänger, er hat ­etwas zu sagen: zu den Texten, zu den Komponisten, zur Gesangskunst an sich. Das spürt man, wenn man ihn auf der Bühne oder im Liederabend erlebt. Da wird nichts dem Zufall überlassen, jede Facette einer Figur ist gestaltet, jeder Ton bewusst gesetzt. Faszinierend ist das, manchmal auch irritierend: Wer sich stets auf dem höchsten Grat der Kunst bewegen will, stürzt zuweilen auf der Seite der Künstlichkeit ab.

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