Zum Hauptinhalt springen

Der Maestro und #MeToo

In der Konzertwelt häufen sich Klagen über sexuelle Übergriffe. Auch der Schweizer Charles Dutoit ist im Visier. Doch der 82-Jährige dirigiert weiter, auch in Basel.

Simon Bordier
Vor #MeToo war Charles Dutoit bei vielen grossen Orchestern in den USA, Kanada und Europa gefragt. Hier zu sehen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.
Vor #MeToo war Charles Dutoit bei vielen grossen Orchestern in den USA, Kanada und Europa gefragt. Hier zu sehen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.
Sophie Stieger

In Hollywood ist es in Sachen #MeToo etwas ruhiger geworden, nicht jedoch in der Klassikwelt. Nach einer Reihe von Dirigenten – James Levine, Charles Dutoit, Daniele Gatti – sieht sich seit letzter Woche Opernstar Plácido Domingo mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert (BaZ vom 14. August).

Solche Vorwürfe können ein vorübergehendes oder endgül­tiges Karriere-Aus bedeuten. James Levine etwa ist ein Fall für die Gerichte. Andere, wie der Maestro Charles Dutoit (82), versuchen nach Abklingen des ersten Proteststurms langsam im Konzertleben wieder Fuss zu fassen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen