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«Einer der schwersten Sommer meiner Karriere»

Waleri Gergijew hat zuletzt in Salzburg, Luzern, Bayreuth und andernorts dirigiert. War das zu viel, wie manche kritisieren? Vor dem Basler Auftritt zieht der Pultstar seine eigene Bilanz.

Viel beschäftigt: Opern- und Konzertdirigent Waleri Gergijew.

Viel beschäftigt: Opern- und Konzertdirigent Waleri Gergijew.

(Bild: Andrea Huber)

Simon Bordier

Sie haben einen strengen Sommer hinter sich: Organisation des Tschaikowsky- Wettbewerbs, Debüt bei den Bayreuther Festspielen, Engagements in Salzburg, Luzern, Verbier, Baden-Baden. Woher nehmen Sie all die Energie?
Oft bin ich ja mit dem Mariinsky-Orchester unterwegs. Ich leite den Klangkörper seit über dreissig Jahren, da kann ich doch auf einem gewissen Erfahrungsschatz aufbauen. Das heisst, wir müssen nicht bei null anfangen, wenn wir beispielsweise eine Tschaikowsky-Sinfonie aufführen. Es ist aber auch eine Frage guter Organisation. Beim Tschaikowsky-Wettbewerb zum Beispiel haben wir dieses Jahr erstmals Preise für Holz- und Blechbläser vergeben. Da musste ich schon zum Rechten schauen, sonst hätten alle auf mich gezeigt, wenn etwas schiefgegangen wäre.

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