Zwei Superstars für Tarantino

Leonardo DiCaprio und Brad Pitt wurden für «Once Upon a Time in Hollywood» verpflichtet. Erstmals fungiert nicht Weinstein als Produzent.

Für seinen mutmasslich vorletzten Film hat er sich Leonardo DiCaprio und Brad Pitt gesichert: Kultregisseur Quentin Tarantino.

Für seinen mutmasslich vorletzten Film hat er sich Leonardo DiCaprio und Brad Pitt gesichert: Kultregisseur Quentin Tarantino.

(Bild: Keystone Laurent Cipriani/AP)

Die Handlung des neunten Films von Quentin Tarantino spiele «im Jahr 1969 in Los Angeles auf dem Höhepunkt der Hippie-Hollywood-Zeit», und die beiden Hauptfiguren «kämpfen darum, in einem Hollywood zu bestehen, das sie nicht mehr wiedererkennen».

Neben Leonardo DiCaprio, der den Ex-Star einer TV-Westernserie Rick Dalton spielen soll und dessen Teilnahme im Film bereits durchgesickert war, wird auch Brad Pitt mit von der Partie sein. Er wird die Rolle des langjährigen Stunt-Doubles von Dalton, Cliff Booth, verkörpern. Dies sagte Tarantino gegenüber dem Hollywood-Magazin «Deadline.com».

Tarantino gab ausserdem bekannt, dass einer der beiden Charaktere eine Nachbarin namens Sharon Tate haben wird – und nährte damit die Gerüchte, wonach sich der Film mit dem Mord an der hochschwangeren Ehefrau von Regisseur Roman Polanski beschäftigen soll.

Bereits vor einiger Zeit hatte Sony Pictures bekannt gegeben, dass der Film, der bislang unter dem Arbeitstitel «#9» gelaufen war, am 9. August 2019 in die Kinos kommen solle – dem 50. Todestag der Schauspielerin.

Sowohl DiCaprio als auch Pitt haben in der Vergangenheit bereits in Tarantinos Filmen mitgespielt. Für DiCaprio ist es die zweite Rolle nach «Django Unchained»; für Brad Pitt ebenfalls die zweite nach «Inglourious Basterds», in dem er die Rolle des Lieutenant Aldo Raine verkörperte. Für die Rolle der Sharon Tate soll Margot Robbie im Gespräch sein.

«Once Upon a Time in Hollywood» wird der erste Film von Quentin Tarantino sein, der nicht von Harvey Weinsteins Firma produziert und vertrieben wird. Die weltweiten Vertriebsrechte für den Film hatte sich Sony Pictures im November letzten Jahres gesichert.

woy/sda

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