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Zwei Schweizer Filme am Sundance Film Festival 2020

Ein Dokumentar- und ein Spielfilm werden nächstes Jahr in Utah Weltpremiere feiern. Die Themen sind brisant.

Wird Maryam für den versehentlichen Mord an ihrem Ehemann vergeben? Darüber soll eine TV-Show entscheiden. Zu sehen in «Yalda, A Night For Forgiveness».
Wird Maryam für den versehentlichen Mord an ihrem Ehemann vergeben? Darüber soll eine TV-Show entscheiden. Zu sehen in «Yalda, A Night For Forgiveness».
Massoud Bakhshi

FilmDas Sundance Film Festival 2020 im US-Gliedstaat Utah hat zwei Schweizer Produktionen für die Wettbewerbssektionen ausgewählt: den Dokumentarfilm «Saudi Runaway» von Susanne Regina Meures und den Spielfilm «Yalda, A Night For Forgiveness» von Massoud Bakhshi.

In «Saudi Runaway» filmt eine Frau heimlich ihren Alltag in einem der repressivsten Patriarchate der Welt – und plant ihre Flucht. «Yalda, A Night For Forgiveness» spielt im Iran, wo die junge Maryam zum Tode verurteilt wird, weil sie aus Versehen ihren um viele Jahre älteren Ehemann tötete. Ob sie begnadet wird, hängt alleine von der Tochter des Getöteten und deren Auftritt in einer TV-Show ab.

Die beiden Filme werden als Weltpremieren gezeigt, wie Swiss Films am Donnerstag mitteilte. «Saudi Runaway» wurde für die Sektion World Cinema Documentary Competition selektioniert, «Yalda, A Night For Forgiveness» für die Sektion World Cinema Dramatic Competition.

Das Sundance Film Festival, es findet 2020 vom 23. Januar bis 2. Februar statt, gilt als wichtige Plattform für unabhängige amerikanische und internationale Produktionen.

Am kommenden Festival werden 118 Filme gezeigt, wobei die Diversität unter den Regieführenden gross ist: Bei 44 Prozent der Filme führten eine oder mehrere Frauen Regie, bei über einem Drittel führten Frauen und Männer «of colour» Regie, bei 15 Prozent der Filme lag die Regie bei einer Person aus der LGBT-Gemeinschaft.

Der Spielfilm ist inspiriert von wahren Begebenheiten. Quelle: Massound Bakhshi, Pyramid Films.

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