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«Ziit fürs Bett, Monsterschätzeli»

Vom kurligen Zahnputzfilm zur Weltpremiere an der Berlinale: Ted Siegers animiertes Monstermädchen aus dem heutigen Kurzfilm kommt ins Kino.

«Ich wett nonig is Bett!»: Das Monstermädchen Molly muss Edison davon überzeugen, schlafen zu gehen. Ein Kurzfilm von Ted Sieger (2005).

Die Sonne gähnt, der Mond übernimmt das Zepter. Während das Licht langsam verschwindet, zündet eine schlaksige Fantasiegestalt die Sterne rasch mit einer Kerze an. Es ist Schlafenszeit für die Kinder. Auf ein «Es isch Zähputz-Ziit!» der Eltern folgt das routinierte «Ich wett aber nonig is Bett!» — bis sich Molly und Edison schliesslich doch aneinanderschmiegen und einschlafen.

Monstergeschwisterchen

Mit diesem kunterbunten Kinderfilm schuf Filmemacher Ted Sieger die Figur des fröhlichen Monstermädchens Molly. Aus dem kurzen Zahnputzfilm entstand zunächst eine Vorschulserie («Die kleine Monsterin») und schliesslich ein Langfilm, der seine Weltpremiere dieses Jahr an der Berlinale feiert. Jawohl, Molly stürzt sich in ihr nächstes Abenteuer: Das Monstermädchen bekommt ein Monstergeschwisterchen.

Der lange Animationsfilm «Molly Monster – Der Kinofilm» von Ted Sieger, Matthias Bruhn und Michael Ekblad wird an der Berlinale in der Wettbewerbssektion Generation Kplus gezeigt. Die Berlinale widmet sich in dieser Sektion speziell Kindern und Jugendlichen und präsentiert Entdeckungen des internationalen Gegenwartskinos auf Augenhöhe junger Menschen.

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