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Was sich Steiner vom «Sennentuntschi» erhofft

Der Schweizer Film mit der wohl chaotischsten Entstehungsgeschichte eröffnet am nächsten Donnerstag das Zürcher Filmfestival. Regisseur Michael Steiners Erwartungen an «Sennentuntschi» sind entsprechend gross.

Der Ärger um seinem Film ist vorbei: «Sennentuntschi»: Regisseur Michael Steiner und Constantin-Chef Bernhard Burgener an der Pressekonferenz von heute.
Der Ärger um seinem Film ist vorbei: «Sennentuntschi»: Regisseur Michael Steiner und Constantin-Chef Bernhard Burgener an der Pressekonferenz von heute.
Keystone
Hauptdarstellerin Roxane Mesquida als Sennentuntschi.
Hauptdarstellerin Roxane Mesquida als Sennentuntschi.
Keystone
Auch dabei: Hans-Peter Mueller-Drossaart (hinten links) und Daniel Rohr.
Auch dabei: Hans-Peter Mueller-Drossaart (hinten links) und Daniel Rohr.
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Finanzierungsproblemen rund um seinen neuen Film «Sennentuntschi» stand Regisseur Michael Steiner letztes Jahr ganz unten. Jetzt kann er mit «Sennentuntschi» nächste Woche das Zurich Film Festival eröffnen. Und er hofft auf weitere, grössere Festivals, wie er im Interview mit der Zeitung «Sonntag» sagt.

«Wir können mit «Sennentuntschi»» danach immer noch an internationale Top-Festivals eingeladen werden», sagt Steiner. Der Film sei ein «Mystery-Thriller mit einem Schuss Alpen-Western – und ein paar Horror-Elementen.» Wenn der Film in der Schweiz zwischen 100'000 und 200'000 Zuschauer erziele, «dann wärs ein schöner Erfolg. Unter 100'000 wäre ich enttäuscht.»

Nicht vergessen hat Steiner die chaotische Entstehungsgeschichte. «Das Jahr 2009 war der Horror.» Und weiter: «Es war ein Riesendruck, ein Riesenstress. Es war belastend für meine Ehe, für alles. Dann musste ich Freunde für Geld anpumpen, auch das ist nicht einfach. Ich hatte all mein Geld auf einmal verloren. Geldsorgen, Imagesorgen, und Sorgen, dass der Film nie herauskommt.»

Leute die Steiner nun meidet

Entschuldigt habe sich niemand bei ihm. «Wer schon immer etwas gegen mich hatte, nutzte die Gelegenheit und schoss aus vollen Rohren. Ich habe ziemlich schnell eine dicke Haut bekommen.» Aber es gebe schon Leute, mit denen ich nicht mehr reden möge, wenn er sie sehe.

Wenig Interesse hat Steiner in die Wahl der neuen Bundesräte. «Das Schweizer System ist derart stabil, dass es keinen grossen Unterschied macht, wer hier gewählt wird.» Und er verteidigt den abtretenden Bundesrat Hans-Rudolf Merz. «Ich persönlich habe Herrn Merz gar nicht schlecht gefunden. Es war wahrscheinlich sein grösstes Pech, dass er nach Libyen reisen wollte, um zwei Geiseln zurück zu holen. Der Mann hat aber seinen eigentlichen Job als Finanzminister sehr gut gemacht.»

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