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Viel Ehre und ein wenig Geld

Vier Auszeichnungen für die Verfilmung des Romans von Pedro Lenz: Beim Schweizer Filmpreis hat sich «Der Goalie bin ig» durchgesetzt. Der längste Applaus aber galt dem Ehrenpreisträger.

Die besten Darsteller: Marcus Signer («Der Goalie bin ig») und Ursina Lardi («Traumland») im Schiffbau in Zürich. (21. März 2014)
Die besten Darsteller: Marcus Signer («Der Goalie bin ig») und Ursina Lardi («Traumland») im Schiffbau in Zürich. (21. März 2014)
Ennio Leanza, Keystone
«Der Goalie bin ig» stieg mit sieben Nominationen ins Rennen und konnte sich vier Auszeichnungen sichern.
«Der Goalie bin ig» stieg mit sieben Nominationen ins Rennen und konnte sich vier Auszeichnungen sichern.
Ennio Leanza, Keystone
Erhielt den Ehrenpreis: Filmautor Alexander J. Seiler. Hinten Bundesrat und Kulturminister Alain Berset.
Erhielt den Ehrenpreis: Filmautor Alexander J. Seiler. Hinten Bundesrat und Kulturminister Alain Berset.
Ennio Leanza, Keystone
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Und dann das. Da lief dieser Abend im Zürcher Schiffbau reibungslos ab, so perfekt durchgetaktet wie eine Oscar-Gala im Zwergformat. Die Bündner Moderatorin Maria Victoria Haas variierte ihre viersprachigen Ansagen, und die Lichtregie leistete ganze Arbeit. Und dann verschenkte man ausgerechnet die Spannung vor der Ehrung des «Besten Spielfilms». YB-Torhüter Marco Wölfli rannte auf die Bühne und sagte einfach nur: «Der Goalie bin ig.» Regisseurin Sabine Boss war sich erst nicht sicher, ob sie richtig gehört hatte. Andere wiederum fragten sich, wer dieser Ansager war. Vielleicht ein Fussballer?

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