Zum Hauptinhalt springen

Turboschnecken

«The Fast and the Furious» mit Schnecken: So sah die Grundidee für «Turbo – Kleine Schnecke, grosser Traum» aus.

Jetzt gibt das kleine Tierchen in einem Animationsabenteuer Vollgas – zumindest für Kinder. Das US-amerikanische Animationsstudio Dreamworks hat neben seinem tollkühnen Oger «Shrek» vor allem tierische Leinwandhelden geschaffen: ob die «Antz»-Ameisen, die «Bee Movie»-Bienen oder den «Kung Fu Panda» und nicht zuletzt Alex, Marty, Melman und Gloria aus der «Madagascar»-Reihe. Jetzt lassen die Filmemacher eines der langsamsten Tiere im Kino Vollgas geben: die kleine Schnecke «Turbo».

An dem Schneckenrennen werden hauptsächlich Kinder ihre Freude haben. Zwar dürfte «Turbo – Kleine Schnecke, grosser Traum» nicht wie etwa Til Schweigers «Keinohrhase und Zweiohrküken» ausschliesslich die Allerkleinsten begeistern, doch spätestens das Publikum ab dem Teenageralter wünscht sich wohl mehr Spannung im Tomatengarten und mehr Action bei der «Schnecktion» in 3-D – eben genau das Gegenteil dessen, was das Motto der schleichenden Schneckensippe besagt: «Wer nicht wagt, der gewinnt».

With a little help from his friends

Dagegen rebelliert auch Turbo, er will mehr wagen – und mehr PS. Turbo möchte der Schnellste sein, am liebsten so wie sein Idol, der berühmte Rennfahrer Guy Gagné. Doch selbst mit dem persönlichen «Rekord» – 17 Minuten für einen 90 Zentimeter langen Parcours – ist die kleine Schnecke davon weit entfernt.

Ein Zufall verhilft dem Tierchen zu Supergeschwindigkeit. Rennen statt Routine heisst es bald für Turbo. Auf dem Weg dahin helfen ihm sein ungleicher Bruder, eine Adrenalinjunkie-Schneckengang und Tito, der mit seinem Bruder einen Taco-Imbiss betreibt und Schneckenrennen liebt.

Schleimige Inspiration

Die Grundidee zu «Turbo» kam Regisseur David Soren vor etwa zehn Jahren. «Es fing als ziemlich komplexe Geschichte an – eine Art ‹The Fast and the Furious› mit Schnecken», erzählt er im Presseheft. Als wichtigste Muse nennt er seinen Sohn, der schon, bevor er sprechen konnte, von Spielzeugautos und Rennen begeistert gewesen sei. Die Schnecken, die sich über Sorens Tomatenpflanzen hermachten, trugen ihren Teil zum Grundgerüst der Geschichte bei: «extreme Langsamkeit mit extremer Schnelligkeit zu kombinieren».

Für jüngere Zuschauer wird Turbos Reise zum Autorennen Indy 500 zu einem temporeichen und witzigen Abenteuer, in dem ein Aussenseiter mit Ausdauer seinen Traum verwirklicht – nicht allein, sondern mit Freunden, die sich helfen. In den USA liehen Stars wie Ryan Reynolds, Snoop Dogg und Samuel L. Jackson den Trickfilmhelden ihre Stimmen, in der deutschen Version kann der Film mit weniger Promi-PS aufwarten: Malte Arkona, Giovanni Zarella und Manuel Cortez gingen für Turbo und seine Gang ins Synchronstudio.

SDA/phz

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch