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Tipps für den ewigen Amateurfilmer

Sie sind die gefürchtetsten Beiträge auf jedem Filmfestival, unfreiwillig komisch, unerreicht holprig und hinreissend schlecht: die ambitionierten Amateurfilme.

Falls Sie selber zur Gilde der Homemade-James-Camerons gehören, sollten Sie unbedingt diese zwölf Regeln beachten, um Ihren Status als Laie zu zementieren und gegen die Armada der Semiprofessionellen zu verteidigen.

1. Beginnen Sie Ihren Film mit einem Wecker in Grossaufnahme. Das Genre des Wecker-Anfangs hat eine lange Tradition, und es gibt nichts, das Sie schneller und nachhaltiger als Filmdilettanten ausweist. Lassen Sie den Wecker laut schrillen. Der Zuschauer muss genauso genervt sein wie ihr Protagonist, der sich in den Laken wälzt und gähnt. Gähnen ist wichtig, damit der Zuschauer weiss, dass der Protagonist müde ist.

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