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Schweizer Animationsfilm in Paris ausgezeichnet

Zwei Césars für den Walliser Claude Barras. «Ma vie de Courgette» gewann in Frankreich in den Kategorien bester Animationsfilm und bestes adaptiertes Drehbuch.

Hommage an die Aussenseiter: Eine Szene aus dem Film «Ma vie de Courgette».
Hommage an die Aussenseiter: Eine Szene aus dem Film «Ma vie de Courgette».
Screenshot Youtube
Der Film wolle zeigen, dass Unterschiede nicht Quelle von Angst, sondern von Reichtum seien: Claude Barras nahm den Preis sichtlich bewegt entgegen.
Der Film wolle zeigen, dass Unterschiede nicht Quelle von Angst, sondern von Reichtum seien: Claude Barras nahm den Preis sichtlich bewegt entgegen.
AFP
Barras hält die Auszeichnung stolz in den Händen.
Barras hält die Auszeichnung stolz in den Händen.
AFP
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«Ma vie de Courgette» («Mein Leben als Zucchini») des Wallisers Claude Barras erhält den César in der Kategorie Animationsfilm. Der Preis wurde ihm am Freitagabend in Paris zugesprochen. Danach gewann das Werk auch in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch.

Barras nahm den Preis sichtlich bewegt und auch stolz aus den Händen der Schauspielerin Marthe Vilalonga entgegen. Sein Film sei eine Hommage an die Aussenseiter, eine Lobrede auf die Ohnmacht, sagte Barras. Der Film wolle zeigen, dass Unterschiede nicht Quelle von Angst, sondern von Reichtum seien.

Der Trailer zum Film:

(Quelle: Youtube/AnimationsfilmeCH)

Die Filmszenen mit dem kleinen Jungen mit blauen Haaren und einem riesigen Kopf wurden in Echt mit Miniaturkulissen und Requisiten dargestellt, die Puppen zwischen jeder Aufnahme minimal bewegt. Stop-Motion-Technik nennt sich das Verfahren, mit dem täglich wenige Sekunden Film gedreht wurden. Acht Millionen Franken kostete die Produktion.

SDA/woz

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