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Schluss mit dem Kantönligeist im Kino

Ab kommendem Jahr soll für Kinofilme schweizweit das gleiche Zutrittsalter gelten. Verschiedene Verleiher wehren sich gegen diese Änderung.

Kleinkinder im Kinosaal sind die Ausnahme: Nuggikino in Dietlikon.
Kleinkinder im Kinosaal sind die Ausnahme: Nuggikino in Dietlikon.
Keystone

Die Justizdirektoren wollen dem Kantönligeist beim Zutrittsalter fürs Kino ein Ende setzen, berichtet die «NZZ am Sonntag». Heute herrscht je nach Kanton für denselben Film ein anderes Zutrittsalter für Kinder. Die Unterschiede können bei Jugendfilmen wie «Harry Potter» bis zu sechs Jahre betragen.

Künftig sollen nun die Kinos die Altersempfehlungen der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) übernehmen. Vor einem Jahr stimmten die Justiz- und Polizeidirektoren der Lösung ohne Gegenstimme zu. Darauf wurde ein Reglement für eine Schweizerische Kommission Jugendschutz im Film entworfen.

In Kraft treten wird das Regime am 1. Januar 2013. Morgen Montag stellen Branchenverbände und die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) die Lösung den Medien vor. Doch ausgerechnet der Kanton Zürich, der sich für eine interkantonale Regelung starkmachte, droht auszuscheren. Um nicht das Gesetz ändern zu müssen, erliess der Regierungsrat eine Verordnung. Gegen diese haben die Verleiher Columbus, Ascot Elite und Xenix Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht.

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