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Neues vom Leinwand-Hexer

Das Kino Kunstmuseum in Bern und das Kino Xenix in Zürich zeigen Klaus Kinski in seiner ersten grossen Rolle – im beinahe verschollenen Film «Der rote Rausch» von 1962.

Er spielt den Mörder mit der Sanftheit eines verschüchterten Kindes: Kinski mit Brigitte Grothum, Szene aus dem Film.
Er spielt den Mörder mit der Sanftheit eines verschüchterten Kindes: Kinski mit Brigitte Grothum, Szene aus dem Film.
klaus-kinski.de
Kinski spielt den schizophrenen Mörder, der von seinen Taten nichts weiss.
Kinski spielt den schizophrenen Mörder, der von seinen Taten nichts weiss.
klaus-kinski.de
Als er seine furchtbaren Morde ahnt, entflieht er in eine Heilanstalt, weil er sich unschuldig fühlt.
Als er seine furchtbaren Morde ahnt, entflieht er in eine Heilanstalt, weil er sich unschuldig fühlt.
klaus-kinski.de
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«Ich habe Scheissfilme gedreht, das ist alles.» Dies sagte Klaus Kinski 1971 in einem Fernsehinterview. Tatsächlich, der deutsche Schauspieler war bis dahin in unzähligen kleineren Rollen aufgetreten, billigen Spaghetti-Western, drittklassigen Krimis und einer Legion von Edgar-Wallace-Verfilmungen. Das war noch vor seinen Erfolgen mit Regisseur Werner Herzog gewesen, vor «Aguirre, der Zorn Gottes», vor «Fitzcarraldo», vor «Nosferatu». Doch ganz recht hatte Kinski 1971 nicht. Denn da gab es noch «Der rote Rausch» aus dem Jahr 1962, in dem der grosse Egomane des deutschen Kinos seine erste richtige Hauptrolle spielte. Der Film wurde bei seiner Premiere allerdings kaum beachtet und ging danach vergessen – bis 2001 eine restaurierte Fassung im Münchner Filmmuseum gezeigt wurde.

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