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Kurzfilm der Woche: Mann muss Manta mögen

Jonas Meier porträtiert in seinem dokumentarischen Kurzfilm «Rasende Liebe» vier Menschen mit ausgeprägter Zuneigung zu ihrem Auto.

Vier Menschen erzählen von der engen Beziehung zu ihrem Auto: «Rasende Liebe» von Jonas Meier

Sepp, Charlotte, Maurizio und Tonino sind nicht einfach Besitzer ihres Autos – es verbindet sie eine besondere Zuneigung, die manche wohl als leicht verrückt bezeichnen würden. Die Autoliebhaber reden mit ihren Vehikeln, pflegen und hegen sie.

Sie lassen sie im Winter in der Garage, öffnen aber ab und zu das Tor, damit das Auto sieht, warum es nicht raus kann. Sie reden mit dem Auto und vergleichen es mit einem Lebewesen – Sepp ist überzeugt, dass es dem Auto weh tut, wenn es repariert wird, dass es spürt, wenn eine Schraube gelöst wird.

Regisseur Jonas Meier porträtiert diese Menschen ohne Spott und lässt sie für sich selbst sprechen. Entgegen dem etwas irreführenden Titel geht es nicht um die Lust am schnellen Fahren, höchstens um die Vorbereitung dazu.

Mehrfach prämierter Film

Die Beziehung zum Auto wird in verschiedenen Facetten ausgeleuchtet. Sie greift teilweise sehr weit ins Leben ein. Für Charlotte zum Beispiel ist klar, dass sie nie einen Mann haben könnte, der ihren Manta nicht mag.

Für «Rasende Liebe» hat der junge Schweizer Regisseur Jonas Meier den Luzerner Filmpreis sowie den Goldenen Panther der Schweizer Jugendfilmtage erhalten.

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