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Grosse Ehre für Schweizer Schauspielerin Marthe Keller

Am Gala-Abend der Swiss Society in New York ist die Schweizer Schauspielerin und Regisseurin Marthe Keller geehrt worden.

Der Swiss Ball gilt als gesellschaftlicher Höhepunkt der Schweiz-Amerikaner in New York: Marthe Keller bei der Ehrung. (Bild: 85Photo)
Der Swiss Ball gilt als gesellschaftlicher Höhepunkt der Schweiz-Amerikaner in New York: Marthe Keller bei der Ehrung. (Bild: 85Photo)

In einer bereits über 50 Jahre umspannenden Karriere wurde Keller bekannt mit amerikanischen Filmklassikern wie «Marathon Man» oder «Black Sunday». Sie trat an der Seite von Marlon Brando, Dustin Hoffmann und Al Pacino auf, ohne sich selbst ins Rampenlicht zu drängen. «Es geht nicht darum, berühmt zu werden, sondern immer wieder an Projekten mitwirken zu können, für die man sich wirklich interessiert», sagte Keller anlässlich der Ehrung am Swiss Ball in New York.

So hat sie sich auch als Theater- und Opernregisseurin einen internationalen Namen schaffen können. 2006 inszenierte sie an der Metropolitan Opera in New York «Don Giovanni» mit grossem Erfolg. Als Schauspielerin ist Keller heute aktiver denn je: In drei grösseren Kinoproduktionen wird sie dieses Jahr zu sehen sein, darunter in Richard Dindos «Homo faber (drei Frauen)», der im Februar startet. Ihre eigene Karriere bezeichnete die medienscheue Künstlerin dennoch bescheiden als «eine Reihe glücklicher Zufälle».

Nicht spielen, sondern sein

Jungen Talenten, die den Sprung ins Ausland wagen möchten, riet die 1945 in Basel geborene Grande Dame, die heute vorwiegend in Paris lebt: «Spielt nicht - seid Euch selbst.» Den Preis der Swiss Society widmete Keller einem Projekt der Schauspielschule «Les Teintureries» in Lausanne zur Förderung junger Talente. An der Schule arbeitet die Darstellerin auch als Lehrerin.

André Schaller, der Schweizer Generalkonsul in New York, dankte Keller für ihre Rolle als leuchtendes Beispiel im Beitrag, den Schweizer Talente zur Bereicherung der internationalen Kunst- und Kulturszene lieferten. Die Würdigung der Schauspielerin am Swiss Ball im berühmten Plaza Hotel bezeichnete die Präsidentin der Swiss Society, Jeannette Seifert-Wittmer, als höchst treffend: Kaum ein anderes Gebäude in New York habe so oft als Filmkulisse gedient wie das Plaza.

Die Swiss Society in New York besteht seit über 130 Jahren. Der Swiss Ball gilt als gesellschaftlicher Höhepunkt der Schweiz-Amerikaner in New York. In den vergangenen Jahren wurden von der gemeinnützigen Organisation unter anderen Clown Dimitri, der Musiker und Künstler Dieter Meier sowie der erste Schweizer Astronaut, Claude Nicollier, geehrt.

SDA/thu

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