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«Es gibt keine Entschuldigung, Pirat zu werden»

Ein Geiseldrama vor Somalia machte Richard Philipps zum amerikanischen Helden. Der Kapitän der US-Handelsmarine erinnert sich – und erzählt, was die Verfilmung mit Tom Hanks verschweigt.

Kann  – im Gegensatz zu seinem Alter Ego im Film – für somalische Piraten nur sehr wenig Mitgefühl aufbringen: Richard Philipps mit Tom Hanks.
Kann – im Gegensatz zu seinem Alter Ego im Film – für somalische Piraten nur sehr wenig Mitgefühl aufbringen: Richard Philipps mit Tom Hanks.
Keystone
Im April 2009 wurde Philipps' Schiff vor der somalischen Küste von Piraten angegriffen und entführt: Die Maersk Alabama im Hafen der kenianischen Stadt Mombasa. (15. April 2009)
Im April 2009 wurde Philipps' Schiff vor der somalischen Küste von Piraten angegriffen und entführt: Die Maersk Alabama im Hafen der kenianischen Stadt Mombasa. (15. April 2009)
Reuters
Nahm sich nach der Entführung eine Auszeit und schrieb ein Buch: Richard Philipps wird zu Hause im Bundesstaat Vermont von seiner Familie empfangen. (17. April 2009)
Nahm sich nach der Entführung eine Auszeit und schrieb ein Buch: Richard Philipps wird zu Hause im Bundesstaat Vermont von seiner Familie empfangen. (17. April 2009)
Reuters
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Captain Phillips, Sie kommen eben wieder von See zurück. Wo waren Sie?

Ich war drei Monate auf einem so­genannten Tramp-Schiff. Das heisst, ich fahre dahin, wo es gerade eine Ladung abzuholen gibt. Die letzte Station war Bremer­haven, von dort bin ich nach Hause nach Vermont geflogen.

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