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Ein Pate namens Bertolucci

Die Jury am Filmfestival von Venedig überraschte alle mit der Wahl der diesjährigen Preisträger. Auch die Schweiz kommt gut weg.

Sein Entscheid sorgte für eine Überraschung: Jury-Präsident Bernardo Bertolucci.
Sein Entscheid sorgte für eine Überraschung: Jury-Präsident Bernardo Bertolucci.
Keystone
«Ich hätte niemals gedacht, dass ein Dokumentarfilm gewinnen würde»: Gianfranco Rosi posiert in Venedig mit seinem Goldenen Löwen. (7. September 2013)
«Ich hätte niemals gedacht, dass ein Dokumentarfilm gewinnen würde»: Gianfranco Rosi posiert in Venedig mit seinem Goldenen Löwen. (7. September 2013)
Reuters
Noaz Deshe erhielt den Löwen der Zukunft für «White Shadow».
Noaz Deshe erhielt den Löwen der Zukunft für «White Shadow».
AFP
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Es hat immer etwas Würdevolles und Rührendes, alte Damen auszuzeichnen, und vielleicht war es ja das Schicksal der Judi Dench als «Philomena» von Stephen Frears, dass sie mit 78 Jahren heuer einfach zu jung war für den Preis als beste Hauptdarstellerin. Der ging nämlich an die 82-jährige Elena Cotta, die sich im stark von der Schweiz koproduzierten Wettbewerbsbeitrag «Via Castellana Bandiera» als sture alte Autofahrerin und unberechenbare sizilianische Matriarchin hervorgetan hatte. Sie war gut darin, konnte sich aber nicht im Ernst an Judi Dench messen.

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