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Drei Monate im Keller

Filmer Frank Garbely rollt die Entführung des Argentiniers Luchino Revelli-Beaumont von 1977 neu auf. Seine These: Die Aktion gegen den Fiat-Chef soll vom französischen Geheimdienst geplant worden sein.

Mit diesem Foto kündigten die Entführer die angebliche Tötung von Luchino Revelli-Beaumont an. Foto: AFP
Mit diesem Foto kündigten die Entführer die angebliche Tötung von Luchino Revelli-Beaumont an. Foto: AFP

Paris, im April 1977. Luchino Revelli-Beaumont, Fiat-Chef in Frankreich, lässt sich von seinem Chauffeur nach Hause fahren. Vor seiner Haustür umringen ihn plötzlich mehrere Personen, alles Argentinier. Jemand sagt: «Sie sind im Namen des argentinischen Volkes verhaftet, weil Sie die Arbeiterklasse unterdrückt haben.» Sie zerren Revelli-Beaumont in ein Auto und stecken ihn in ein Kellerverlies. Dort sitzt er für die nächsten drei Monate fest – bis zu seiner Freilassung.

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