Zum Hauptinhalt springen

«Der Schluss ist gut»

Al-Qaida-Experte Peter Bergen kritisiert die Folterszenen in «Zero Dark Thirty». Die Jagd auf Osama Bin Laden sei anders verlaufen.

Angriff der US-Spezialeinheit auf Bin Ladens Haus im pakistanischen Abbottabad: Szene aus dem Film «Zero Dark Thirty».
Angriff der US-Spezialeinheit auf Bin Ladens Haus im pakistanischen Abbottabad: Szene aus dem Film «Zero Dark Thirty».
Columbia Pictures

Sie haben die lange Suche nach Osama Bin Laden in Ihrem letzten Buch minutiös rekonstruiert. Jetzt widmet sich Hollywood dem Thema. Ist der Spielfilm «Zero Dark Thirty» von Kathryn Bigelow gelungen?

Der Schluss ist gut. Bin Ladens Tötung ist ziemlich genau so geschehen, wie der Film sie zeigt. Als Ganzes aber erweckt der Streifen einen falschen Eindruck. Er behauptet, Geständnisse aus den Beugeverhören der CIA hätten Amerika zu Bin Laden geführt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.