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«Der Mond ist fast wie ein Verwandter»

Duncan Jones, der Sohn von David Bowie, hat mit «Moon» einen gefeierten Sciencefiction-Film gedreht. Im Interview spricht er über Kubrick, «Avatar» und seinen berühmten Vater.

Ärgert es Sie eigentlich, wenn Sie in Interviews ständig auf Ihren Vater David Bowie angesprochen werden? Ich arbeite in London seit Jahren als Regisseur in der Werbebranche, und dort kümmerte sich niemand darum, wessen Sohn ich bin. Jetzt, bei meinem ersten Spielfilm, muss ich natürlich dauernd Fragen nach meinem Vater beantworten. Aber das stört mich nicht. Ich verstehe, dass das in dieser Phase meiner Karriere zu den interessanteren Dingen gehört, über die man mich ausfragen kann. Nach vier oder fünf Filmen wird sich das hoffentlich gelegt haben.

Solche Fragen drängen sich aber auch auf bei einem Erstling wie «Moon». Da gehts um einen Mann, der ganz allein auf einer Mondstation die Stellung hält. Das erinnert unweigerlich an «Space Oddity», die erste Hitsingle Ihres Vaters . .. Das ist eine seltsame Überschneidung, aber das war nie mein Plan. Natürlich, mein Interesse für Stanley Kubrick wurde geweckt, als mein Vater mit mir sämtliche Filme von Kubrick anschaute. Dazu kamen Bücher von George Orwell oder Philip K. Dick – alles Autoren, die ich durch meinen Vater kennen lernte.

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