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Der Kampf um den Goldenen Bären hat begonnen

500'000 Besucher, 400 Filme: Die Berlinale ist das grösste Filmfestival im deutschsprachigen Raum. Zum Auftakt schritten Stars aus aller Welt über den roten Teppich.

Spontane Einlage: Die Musik zu seinem neuen Film sei gestohlen, wurde George Clooney an der Pressekonferenz vorgeworfen – also begann der US-Star sie kurzerhand zu pfeifen, ...
Spontane Einlage: Die Musik zu seinem neuen Film sei gestohlen, wurde George Clooney an der Pressekonferenz vorgeworfen – also begann der US-Star sie kurzerhand zu pfeifen, ...
AFP
... unterstützt von seinen Schauspielkollegen Bill Murray (links) und Matt Damon. (8. Februar 2014)
... unterstützt von seinen Schauspielkollegen Bill Murray (links) und Matt Damon. (8. Februar 2014)
Keystone
Führte durch die Show: Die deutsche Komikerin Anke Engelke. (6. Februar 2014)
Führte durch die Show: Die deutsche Komikerin Anke Engelke. (6. Februar 2014)
Keystone
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Staraufgebot am Potsdamer Platz: Mit einer grossen Eröffnungs-Gala hat die 64. Berlinale begonnen. Festivaldirektor Dieter Kosslick und der Präsident der diesjährigen Jury, der Produzent James Schamus aus den USA, eröffneten die Filmfestspiele am Donnerstagabend. Als Auftaktfilm zeigten die Veranstalter die Tragikomödie «The Grand Budapest Hotel» von Wes Anderson.

Zahlreiche Filmgrössen aus dem In- und Ausland waren zum Berlinale-Start gekommen. So nahm beispielsweise fast das gesamte Ensemble des Eröffnungsfilms an der Gala teil, darunter Tilda Swinton, Bill Murray und Ralph Fiennes.

500'000 Besucher werden erwartet

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hob in ihrem Grusswort die Bedeutung des Festivals für die Film-Szene hervor: Mit knapp 500'000 erwarteten Besuchern sei die Berlinale das grösste Publikums-Festival unter den Filmfestspielen, sagte Grütters. Dank Festivaldirektor Kosslick sei die Berlinale dabei auch immer ein politisches Festival. Das werde auch angesichts des diesjährigen Programms wieder deutlich.

Die Berlinale bringe «immer wieder unsere Geschichte auf die Leinwand», beschrieb Grütters. Sie verwies beispielhaft auf «The Grand Budapest Hotel», der in den Jahren zwischen den Weltkriegen spielt, und auf Volker Schlöndorffs Film «Diplomatie» über die Befreiung von Paris von den Nazis im Jahr 1944.

«Hoffman wird unter uns sein»

Insgesamt sollen bis zum 16. Februar mehr als 400 Filme bei der Berlinale gezeigt werden. 20 Beiträge werden im Wettbewerb um den Goldenen Bären antreten, ein Film mehr als vor einem Jahr. Darunter sind auch vier deutsche Filme. Zuletzt hatte es das den Veranstaltern zufolge vor 28 Jahren gegeben. Zum Kreis der Juroren zählen neben Jury-Präsident Schamus unter anderem auch Oscar-Preisträger Christoph Waltz, «James Bond»-Produzentin Barbara Broccoli und der französische Filmemacher Michel Gondry («The Green Hornet»).

Einem Höhepunkt fiebern die Filmfans für Samstag entgegen. Dann wird Hollywood-Star George Clooney in der Bundeshauptstadt erwartet. Er präsentiert seinen Film «The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden», der ausser Konkurrenz gezeigt wird.

Zuletzt hatten die Veranstalter noch den Film «Capote» ins Programm aufgenommen, in dem der vor einigen Tagen verstorbenen US-Schauspieler Philip Seymour Hoffman die Hauptrolle des Schriftstellers Truman Capote spielt. Mit dieser filmischen Hommage werde Hoffman «da sein, unter uns», hatte Schamus im Vorfeld der Festival-Eröffnung gesagt. Hoffman war am Wochenende tot in seiner Wohnung in New York gefunden worden.

AFP/fko

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