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Der grösste Ehekrach der Welt als Film

Das Schauspielerpaar Elizabeth Taylor und Richard Burton hatte eine desaströse Liebesbeziehung. Regisseur Martin Scorsese will den Stoff nun verfilmen.

Nicht nur im Film ein Paar: Elizabeth Taylor und Richard Burton.
Nicht nur im Film ein Paar: Elizabeth Taylor und Richard Burton.
Keystone
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Scorsese hat sich offenbar die Rechte an einem Buch über die zwei legendären Schauspieler gesichert. Bei dem Projekt auf Basis des Buchs «Furious Love» sei das Paramount Studio mit im Boot, schreibt die «Los Angeles Times» am Donnerstag. Der Film konzentriere sich auf die Karriere, vor allem aber auf die Beziehungen der beiden Schauspieler.

Es könne «eine Story irgendwo zwischen ‹Titanic› und ‹Rosenkrieg› werden», heisst es in dem Artikel. Taylor und Burton hatten in dem legendären Film «Cleopatra» (1963) das berühmteste Liebespaar der Antike gespielt, die ägyptische Königin Kleopatra und den römischen Feldherrn Marcus Antonius.

Verliebt und zerstritten

Taylor und Burton waren immer wieder verliebt, zerstritten, wieder verliebt und gleich zweimal verheiratet – beide Ehen scheiterten kolossal vor den Augen der Welt. Als Meilenstein ihrer Karrieren gilt auch «Who's Afraid of Virginia Woolf?» (1966). In dem Film spielen sie ein frustriertes Ehepaar, das sich im Whiskeyrausch öffentlich mit scharfen Psychoangriffen fertigmacht – niemand wusste so recht, was Spiel und was Realität ist. Der Walise Burton starb 1984 mit nur 58 Jahren in Céligny bei Genf, die in London geborene Taylor im März dieses Jahres mit 79.

SDA/jos

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