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«Das Extreme wird mir angedichtet»

Im Spielfilm «Sommervögel» spielt Sabine Timoteo eine geistig Behinderte. Die Schauspielerin über extreme Rollen, Regisseur Paul Riniker und Arbeit im Ausland.

Sabine Timoteo: «Ich wollte auf keinen Fall ein Krankheitssyndrom nachspielen. Wenn ich als Schauspielerin jemanden nachäffe, funktioniert das nicht.»
Sabine Timoteo: «Ich wollte auf keinen Fall ein Krankheitssyndrom nachspielen. Wenn ich als Schauspielerin jemanden nachäffe, funktioniert das nicht.»

Frau Timoteo, Sie sind bekannt für extreme Rollen... Sabine Timoteo: Ich habe Mühe mit diesem Begriff. Ich spiele viele Filmfiguren, die gar nicht extrem sind. Das Extreme wird mir gerne angedichtet.

Würden Sie das denn als Nachteil bezeichnen? Nein, das macht mir nichts aus. Viele Leute haben das Bedürfnis, Personen zu stempeln, um sie besser zu erfassen. Eine Vorliebe für extreme Rollen habe ich trotzdem nicht. Im Gegenteil: Unscheinbare Rollen sind viel schwieriger zu spielen. In den Nuancen spielt sich das wahre Leben ab.

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