Zum Hauptinhalt springen

Cineastisches Wandern mit Kathryn Bigelow

Der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat nach eigener Einschätzung in seiner Wahlheimat Los Angeles viel gelernt – dank neuer und alter Bekanntschaften.

«Ich werde dort täglich, wöchentlich, jährlich zu einem besseren Regisseur», sagte der 37-jährige Oscar-Preisträger («Das Leben der Anderen») der «Berliner Zeitung». Der intensive Austausch mit anderen Kreativen und das hochprofessionelle Arbeiten dort hätten ihn sehr vorangebracht. Henckel von Donnersmarcks erster Hollywoodfilm «The Tourist» mit Angelina Jolie und Johnny Depp wird am 16. Dezember in die Kinos kommen.

«Ich gehe mit Kathryn Bigelow wandern und wir besprechen dabei Filmstoffe», erzählte der Regisseur weiter. Eine besondere Beziehung hat der Regisseur auch zur Schriftstellerin Cornelia Funke, die auf seine drei Kinder aufpasse. «Cornelia ist eine wunderbare Freundin. Sie ist, glaube ich, die einzige, die ausser dem Studio bereits den Stoff für meinen nächsten Film im Detail kennt.» Ein grosses Vorbild für ihn sei auch der frühere Schauspieler und jetzige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger: Diesen finde er «als Gesamtkunstwerk inspirierend».

Gegenüber der «Berliner Morgenpost» sagte der Regisseur, er habe erst im Jahr 2008 angefangen, Drehbücher für ein neues Projekt zu lesen. «Es waren sicher mehr als 100, aber das meiste waren Filme, die mich nicht interessierten.» Die meisten Skripte seien in die Richtung von Monstern, Mumien und Mutationen gegangen. Er wolle zwar weiter auch in Deutschland und auf Deutsch Filme machen. Er wisse aber, «dass ich mich in Amerika als Filmemacher besser entwickeln kann».

dapd/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch