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Borat mit Bart

In seinem neuen Film «The Dictator» schlägt der britische Extremkomiker Sacha Baron Cohen wieder mit wilden Gemeinheiten um sich. Das ist nicht lustig; das ist umwerfend.

Lieber grosse, spitzige Raketen als kleine runde: Sacha Baron Cohens feuriger Diktator Aladeen.
Lieber grosse, spitzige Raketen als kleine runde: Sacha Baron Cohens feuriger Diktator Aladeen.
Keystone

Seine Vorbilder sind Saddam Hussein, Dick Cheney und Kim Jong-il, dem der Film in glühender Zuneigung gewidmet ist. Er hat gerne grosse, spitzige Raketen, weil die länger aussehen als kleine runde. Er bestellt sich abends Schauspielerinnen und Models ans Bett, die er dann an Silvio Berlusconi weiterreicht. Er lässt alle hinrichten, die gescheiter sind als er, ihm widersprechen oder irgendetwas besser können, zum Beispiel rennen. Er ist von sich als Herrscher dermassen angetan, dass er Hunderte Wörter in seinen eigenen Namen umgetauft hat, weshalb zum Beispiel «gut» und «schlecht», «positiv» und «negativ» unterschiedslos «aladeen» heissen. Was allgemein für Verwirrung und in Aidskliniken für Anspannung sorgt.

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