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Blutrünstige Triebe und Penisneid

Die ORF-Netflix-Serie «Freud» begleitet den jungen Sigmund Freud auf eine blutige Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche – garantiert nichts für schwache Nerven.

Sigmund Freud findet sich in eine Serie grausamer  Verbrechen verwickelt. Sigmund Freud (Robert Finster) findet sich in eine Serie grausamer Verbrechen verwickelt. Foto: ORF/Netflix
Sigmund Freud findet sich in eine Serie grausamer Verbrechen verwickelt. Sigmund Freud (Robert Finster) findet sich in eine Serie grausamer Verbrechen verwickelt. Foto: ORF/Netflix

Es ist dunkel im Raum. Am Tisch sitzt eine schwarz verschleierte junge Frau. Einige setzen sich neben sie an die runde Tafel, die übrigen Anwesenden stehen im Kreis um sie herum. «Fassen Sie sich an den Händen», sagt die Gastgeberin. Die Gruppe fängt an, einen lateinischen Hymnus zu singen: «Te lucis ante terminum» – «Vor dem Verschwinden des Lichts». Das Medium hält die Versammelten jäh zum Schweigen an: «Henriette». Sie richtet das Wort an eine Mutter, welche mit ihrer kleinen Tochter Clara und dem erwachsenen Sohn Leopold anwesend ist. Der Vater der beiden, der sich das Leben genommen hatte, spreche aus dem Jenseits mit ihr: «Ich konnte nicht mehr weiterleben. Es war nicht deine Schuld.» Leopold unterbricht die Séance unsanft: «Blödsinn!»

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