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Bitte keine halbbatzigen Pietätsbekundungen

Nach dem Massaker von Aurora muss es in Sachen Batman-Film heissen: The show must go on. Alles andere wäre Heuchelei.

«Ich bin der Joker, der Feind von Batman», sagte Aurora-Attentäter James Eagan Holmes bei seiner Festnahme. Wie zu erwarten war, hat das Massaker seither die Kulturtheoretiker auf den Plan gerufen: Inwiefern war der Täter von «Batman» beeinflusst? Welches ist generell der Zusammenhang zwischen Gewalt in Film und aggressivem Verhalten?

Bei solchen Fragen kann man sich unendlich lange im Kreis drehen. Konkrete Antworten hingegen gibt es inzwischen auf die Frage, wie das Filmstudio Warner Bros., das den Batman-Film produziert hat, mit dem Vorfall umgeht. In einer ersten Reaktion veröffentlichte Warner am Samstag eine Erklärung, die Mitgefühl für die Opfer bekundete. Und AMC, die grösste Kinokette der USA, teilte mit, dass Besucher keine Masken und Waffenimitate dabei haben dürften. Zudem sollten sie keine Kostüme tragen, die bei Gästen «unangenehme Gefühle» auslösen könnten.

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