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Jüdisches Museum enthüllt Kriegsgeheimnis

Die Sonderausstellung «Pässe, Profiteure, Polizei» zeigt, wie ein Helfernetzwerk zahlreichen Juden zur Flucht verhalf.

Diese Passfotos wurden beschlagnahmt. Alle abgebildeten Menschen haben ihre Pässe nicht erhalten. Dass sie den Holocaust überlebten, ist unwahrscheinlich.

Diese Passfotos wurden beschlagnahmt. Alle abgebildeten Menschen haben ihre Pässe nicht erhalten. Dass sie den Holocaust überlebten, ist unwahrscheinlich.

(Bild: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern)

«Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so eine einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals.» Schreibt Bertolt Brecht 1941 in seinem Werk «Flüchtlingsgespräche» und fährt weiter fort: «Dafür wird er (der Pass) auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.» Damit beschreibt Brecht die Realität vieler Menschen im Zweiten Weltkrieg, deren einziger Ausweg ein ausländischer Pass war.

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