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«Ich gehe gerne wieder raus aus der Schweiz»

Die Basler Regisseurin und langjährige Zürcher Schauspielchefin Barbara Frey (56) wird 2021 die Leitung der Ruhrtriennale in Deutschland übernehmen. Zuvor aber inszeniert sie eine Mozart-Oper in ihrer alten Heimat – am Theater Basel.

Vor rund 30 Jahren begann Barbara Frey ihre Karriere am Theater Basel. Nun kehrt sie für eine Opernproduktion zurück. Foto: Florian Bärtschiger
Vor rund 30 Jahren begann Barbara Frey ihre Karriere am Theater Basel. Nun kehrt sie für eine Opernproduktion zurück. Foto: Florian Bärtschiger

Barbara Frey, Sie führen Regie in der Neuproduktion von Mozarts «Le nozze di Figaro» am Theater Basel, also an jenem Ort, wo vor rund 30 Jahren Ihre Karriere begann. Was bedeutet Ihnen die Rückkehr in Ihre Heimatstadt?

Das Leben ist für mich eine Vorwärtsbewegung, eine Rückkehr gibt es so gesehen nicht. Gleichwohl ist die Arbeit in Basel etwas Besonders. Es kommen viele Erinnerungen hoch. Ich merke, wie viel Zeit ich hier einst verbracht habe und wie viele Leute ich kennen lernen durfte. In letzter Zeit ist es vorgekommen, dass ich diesen oder jenen Bekannten aus Basler Tagen anrufen wollte, um im selben Moment zu merken, dass er oder sie ja gar nicht mehr lebt. Das stimmt einen melancholisch. In solchen Momenten wird mir bewusst, dass ich alt geworden bin ­– ich denke, mit 56 Jahren kann ich das sagen. (lacht) Es ist toll, dass dieses Opernprojekt zustande gekommen ist und ich nach der zehnjährigen Intendanz am Schauspielhaus Zürich diesen Weg durch die alte Heimat nehmen kann.

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