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«Wir haben Ghadhafi gezeigt, wie Demokratie geht»

Regelmässig parodiert Viktor Giacobbo Diktator Ghadhafi. Der Satiriker über heikle Parodien, Kritik an seiner Person – und Blochers «Kunstfigur» Christoph Mörgeli.

Ghadhafi setzt beim Staatsbesuch in Italien zu einer Rede an, 10 Juni 2009.
Ghadhafi setzt beim Staatsbesuch in Italien zu einer Rede an, 10 Juni 2009.
AFP
Bei zwei Besuchen Ghadhafis in Rom wurden jeweils 200 junge Frauen von einer Modellagentur ausgesucht, die einer Lesung des Obersten zum Thema Islam zuhören mussten, 30. August 2010.
Bei zwei Besuchen Ghadhafis in Rom wurden jeweils 200 junge Frauen von einer Modellagentur ausgesucht, die einer Lesung des Obersten zum Thema Islam zuhören mussten, 30. August 2010.
Keystone
In einer Rede am 23. September 2009 vor der UNO sprach er über seinen Jetlag, die Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy – und machte den Vorschlag, den Nahostkonflikt durch die Bildung eines Staates «Isratina» zu lösen.
In einer Rede am 23. September 2009 vor der UNO sprach er über seinen Jetlag, die Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy – und machte den Vorschlag, den Nahostkonflikt durch die Bildung eines Staates «Isratina» zu lösen.
AFP
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Sie parodieren in Ihrer Sendung «Giacobbo/Müller» den libyschen Diktator Ghadhafi. Was gab den Ausschlag dazu? Ausschlag war die Merz-Libyen-Affäre – wir zeigten, wie Hans-Rudolf Merz Ghadhafi in seinem Zelt besuchte und ihm Tee servierte. Ghadhafi ist eine einfache Figur. Wie andere Diktatoren hat er die Neigung, sich mit allerlei Firlefanz zu schmücken, Orden, Hüten, Brillen, seinem Bärtchen, oder er tritt mit weiblichen Bodyguards auf. Da muss man in der Maske nur die Form des eigenen Mundes verändern et voilà: Ghadhafi.

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