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Warum der Schweizer Tatort behäbig und verknorzt ist

Filmkritiker Wolfram Knorr im Video-Interview über schlechte Drehbücher, verfrühte Sex-Szenen, dramatische Amerikaner und introvertierte Deutschschweizer.

«Den Schweizern fehlt die dramatische Mentalität»: Wolfram Knorr über die Mühe der Schweizer mit dem lockeren Erzählen. (Video: Jan Derrer)

«Wunschdenken», der erste Schweizer «Tatort» seit zehn Jahren, wurde vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zurückgezogen. Nathalie Wappler, die neue Kulturchefin von SRF, meinte gegenüber der SonntagsZeitung: «Dieser ‹Tatort› genügt unseren Qualitätsansprüchen nicht.» Sie bemängelte das Drehbuch und die fehlende Spannung. Zudem sei die Geschichte voller Schweizer Klischees und der Drehort Luzern zu wenig spürbar. Die Kulturchefin stellte auch die Frage, ob die Hollywood-Schauspielerin Sofia Milos (Sopranos, CSI: Miami) neben Stefan Gubser die richtige Besetzung sei.

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